Völklingen im Wandel • Die Völklinger Geschichte • 1931 - 1960
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1933:
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Inbetriebnahme der neuen Autobuslinie Völklingen-Wehrden-Schaffhausen-Wadgassen-Differten-Friedrichweiler.
Josef Sieberin wurde am 15. Mai Bürgermeister
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1934/35:
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Bau des St.Michael Krankenhauses als "Nachfolger" des alten St.Josefs Krankenhauses. Der Bau des St. Josefs Krankenhaus fiel 1972 der Stadtkernsanierung zum Opfer.
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1935:
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Bei der Saarabstimmung am 13. Januar stimmte in der Bürgermeisterei Völklingen 89,8% für die Rückkehr nach Deutschland.
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1937:
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Am 1. April erhielt die bisherige Bürgermeisterei Völklingen Stadtrechte. Die zuvor eigenständigen Gemeinden
Wehrden, Geislautern, Fürstenhausen, und Fenne wurden der neuen Stadt einverleibt. Schon ein Jahr zuvor war der
Bürgermeisterei Völklingen das Recht übertragen worden, das noch heute geltende Wappen zu führen.
Am 7. April 1937 wurde Helmuth Eder Bürgermeister
Die Ruinen der Martinskirche wurden völlig beseitigt.
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1938:
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St.Michael wurde als Filiale von St.Eligius in der Kapelle des St.Michael-Krankenhauses eingerichtet.
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1939:
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Bei Kriegsbeginn hatte Völklingen 39.300 Einwohner
Völklingen wurde zur Sperrzone erklärt und die Bevölkerung nach Mitteldeutschland evakuiert.
Dezember 1939: Alle Männer die auf der Hütte arbeiteten waren in großen Massenquartieren untergebracht, z.B. im Schlafhaus, Hüttenkrankenhaus und Richardstift.
Im Dezember und Januar wurden die Hüttenleute aus der Evakuierung zurückbeordert.
Hermann Röchling begann den Bau zahlreicher Siedlungshäuser für seine Arbeiter auf der "Bouser Höhe",
(heute: "Hermann-Röchling-Höhe).
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1940:
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Nach der Beendigung des Frankreichfeldzuges konnte die Bevölkerung im Sommer zurückkehren und die durch die monatelange Abwesenheit und den Winter entstandenen Schäden an den Häusern beseitigen.
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1941/42:
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War ein sehr kalter Winter mit Temperaturen bis -20 Grad. Die Saar war auch in Völklingen zugefroren.
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Völklingen 1935 - 1945
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1944:
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Das Vorrücken der Alliierten gegen die deutsche Grenze erzwang im Dezember die zweite Evakuierung Völklingens. Wiederum blieb eine Notbelegschaft von 100 Mann auf der Hütte zurück. Schon seit November lag Völklingen unter starkem Artilleriebeschuss durch die Amerikaner, die das linke Saarufer besetzt hatten.
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1945:
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Am 20. Mai besetzten amerikanische Truppen Völklingen und ernannten den Verwaltungsdirektor Limburg zum Bürgermeister. Am 10. Juli lösten die Franzosen die Amerikaner als Besatzungsmacht ab. Nach dem Ende der Kampfhandlungen begann die mühevolle Rückkehr der evakuierten Bevölkerung und der Wiederaufbau der beschädigten Stadt. Die Hütte war im wesentlichen unzerstört geblieben.
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1946:
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35.875 Einwohner Dr. Anton Tinnes wurde ehrenamtlicher Bürgermeister.
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1947:
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Das Saarland wurde politisch unabhängig, wirtschaftlich an Frankreich angeschlossen. Nahrung, Kleidung und Brennmaterial waren rationiert und
mussten durch Marken bezogen werden.
Dazu kam eine Hochwasserkatastrophe, bei der das Wasser so hoch stand wie noch nie zuvor.
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1949:
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Rudolf Trenz wurde Bürgermeister.
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1951:
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Der am Marktplatz gelegene Gutshof der Hütte wurde durch einen Großbrand zerstört.
Völklingen hatte 40.840 Einwohner.
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1951-54:
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An der Lortzingstraße wurde ein Neubau für das staatliche
Mädchenrealgymnasium errichtet.
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1953:
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Vorbereitung zum Bau des neuen Walzwerkes der Völklinger Hütte im Nauweiler Gewann.
Einweihung der Brücke nach Fürstenhausen.
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1954:
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Grundsteinlegung zur Haydn-Schule.
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1955:
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40.911 Einwohner
das Saarland stimmte wieder zum Anschluss nach Deutschland.
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1956:
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Der Stadtteil "Bouser Höhe" wurde in "Hermann-Röchling-Höhe" umbenannt.
Die Stadt Völklingen hatte 41.168 Einwohner.
Grundsteinlegung zum Bau der kath. Kirche St.Michael auf dem Rotenberg. Einweihung Ostersonntag, 7.4.1958.
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(Foto von 1998)
13. August 1956 Stadtratsbeschluss den Stadtteil "Bouser Höhe" in "Hermann-Röchling-Höhe" umzubenennen.
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1957:
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Auf Initiative des Stadtrates und der Stadtverwaltung beschloss die saarländische Regierung, in Völklingen eine Mittelschule - die spätere
Realschule
- für Jungen und Mädchen zu gründen. Zunächst wurden die ehemaligen Volksschulgebäude in der Karl-Janssen-Straße bezogen, bis der Neubau in der Heinestraße zu Ostern 1961 für den Unterricht freigegeben wurde.
Inbetriebnahme des neuen Walzwerkes im "Nauweiler Gewann".
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1959:
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Das Saarland wird zum elften und damit jüngsten Bundesland der Republik Deutschland.
Am 19. April endete mit der Einstellung der Straßenbahnlinie Völklingen-Großrosseln das Straßenbahnzeitalter in Völklingen.
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