Die Grabungsleitung hatten Constanze Schiene und Ines Berwanger.
Uns wurde von der Grabungsleitung folgendes Material zur Verfügung gestellt. Dafür bedanken wir uns recht herzlich.
Zu Bild 1:
Fundstelle 370; Skelett eines erwachsenen Individuums, nahezu vollständig erhalten, aus dem Bereich zwischen Mittelaltar
und Barockchor.
Zu Bild 2:
Fundstelle 361; Skelett eines Erwachsenen, das von der Südquerarmmauer geschnitten wird.
Interessant ist der im rechten Winkel zum Skelett liegende Langknochen unterhalb der Halswirbelsäule. Er wurde beim
Ausheben der Grabgrube vermutlich dorthin gelegt um den Sarg von Bestattung 361 zu sabilisieren.
Zu Bild 3:
Fundstelle 399; vergangenes Holz, evtl. von einem Sarg
Zu Bild 4+5:
Fundstelle 400; aus dem Bereich zwischen Mittelalter- und Barockchor. Eines der am tiefsten liegenden Skelette in diesem
Areal. Im Vordergrund sind Spuren des Holzsarges erhalten.
Oben zu sehen die Umzeichnung (Im Original: detailgetreu im Maßstab 1:20, Zeichnung C, Schiene) von FST 400 mit HOlzresten.
Zu Bild 6:
Fundstelle 353; unvollständig erhaltenes Kinderskelett mit zerdrücktem Schädel, Rippen und Armen.
Zu Bild 7:
Fundstelle 333; bis zu den Kniescheiben erhaltenes Skelett mit über dem Bauchbereich gekreuzten Armen
Zu Bild 8:
Fundstelle 432; Säulenfundament? Im Bereich des Langhauses unterhalb des mittelalterlichen Estrichs. Die andere Hälfte
ist im nicht ausgegrabenen Profil verborgen.
Zu Bild 9:
Fundstelle 392; Detailfoto der Perlen und Bronzeelemente im Handbereich (übereinander gelegt) der Bestattung 392 (Bild 10)
evtl. eine Paternosterkette?ßß
Zu Bild 10:
Fundstelle 392; in der Komplettansicht
Zu Bild 11:
Fundstelle 424; Detailfotos der Bronzeringe, die im Brustbereich der Kinderbestattung (Bild 12) gelegen haben und ursprünglich auf
dem Gewebe der Totenkleidung aufgenäht waren.
Zu Bild 12:
Fundstelle 424 in der Komplettansicht. Erhalten sind die rechten Unterarme und die linke Speiche. Der Rest ist im
Oberkörperbereich vergangen, der Unterkörper ist wohl durch eine spätere Bestattung zerstört worden. Der Schädel ist durch
den Bau der im oberen Bildteil sichtbaren Barockchormauer gestört und entfernt worden.
Folgende Zeitungsartikel erschienen im Jahr 2005:
Bagger rückt als Verstärkung an (22.09.2005 Saarbrücker Zeitung)
Junge Arbeitslose graben am Völklinger Alten Brühl (24-09.2005 Saarbrücker Zeitung)
Grabungen im Alten Brühl gehen weiter (28.09.2005 Wochenspiegel)
Auf Zeitreise am Alten Brühl (05.10.2005 Saarbrücker Zeitung)
Es geht am Alten Brühl weiter (05.11.2005 Saarbrücker Zeitung)
Noch ein Jahr lang graben (27.12.05 Saarbrücker Zeitung)
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